Saturday, December 27, 2008

“Das Geheimnis des Aussergewöhnlichen” von Jody Pierce

Erfrischend und Spannend liest sich die Biografie von Jody Pierce fast wie ein Roman. Ihr Leben ist faszinierend, ihr Erlebnisse mit Gott anspornend. Sie schreibt ehrlich- nicht alles war immer einfach und schön. Es gab manche schwere Stunde. Aber dennoch war jede Sekunde, in der sie mit Gott unterwegs war, eine erfüllte. Sie schreibt von inneren Kämpfen und echten Erfahrungen. Sie macht Mut, sein Leben Gott ganz hinzugeben, dem einzigen Ziel zu folgen, und zu erleben, wie sehr es sich lohnt.

Das Vaterherz Gottes von Floyd Mc Clung


Es gibt nicht wenige Christen, die zwar glauben, dass Gott sie liebt, aber so leben, als wäre er ein Befehlshaber…Traurig aber wahr. Floyd Mc Clung, der Gott wie einen liebevollen, perfekten Vater erlebt hat, gibt in seinem Buch “Das Vaterherz Gottes” ein Stück vom Wesen Gottes weiter. Durch praktische Beispiele oder Tips, wie man viel tiefer in dieses Leben in enger Verbindung mit Gott einsteigen kann, versucht er den Leser zu ermutigen, Gott wirklich zu suchen und sich nicht mit einem Abklatsch von Bild zufrieden zu geben. Empfehlenswert für jeden von uns, der manchmal das Gefühl hat dass Gott zuviel fordert und sich weit weg von ihm fühlt.

Monday, May 21, 2007

"Ich muss verrückt sein so zu leben" von Shane Claiborne


Aufgewachsen im Zentrum christlicher Konsumkultur, fünfmal „bekehrt“ bei christlichen Jugendcamps und umgeben von einer traditionellen Kirchengemeinde, in welcher der Begriff Gemeinschaft aus dem Vokabular gestrichen wurde, fühlt sich Shane Claiborne weit weg vom Herrn des Universums. Er hat den Eindruck, dass mehr hinter dem Christentum stecken müsse und macht sich auf die intensive Suche nach Gott. Diese Suche führt ihn zu den Armen der Stadt, zu den Verzweifelten und Ausgestoßenen. Auf einer Pilgerreise nach Indien, auf der er Mutter Teresa besuchen will, begegnet er Leprakranken, in deren Augen er Jesus erblickt. Auf den Straßen von Kalkutta entwickelt sich in seinem Herzen die Vision, die sein Leben bestimmen wird: Gemeinschaft mit den Armen zu leben und ihnen zu helfen. Den Verzweifelten nicht nur mit finanzieller Abhilfe zu begegnen, um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen, sondern Zeit und Liebe in sie zu investieren.
Auf ironisch-kritische Weise, gespickt mit trockenem Humor und doch absolut ins Herz treffend beschreibt Shane seinen Weg mit Gott, der ihn in die Gemeinschaft mit den Verachteten dieser Welt führt, aber sein Herz erfüllter werden lässt. Shane selbst fragt, ob es nicht verrückt sei so zu leben. Doch bisweilen fragt sich der Leser, ob Shane nicht derjenige ist, der die normale Variante des Christseins vorlebt und wir die Verrückten sind, die ein aufregendes Leben mit dem Herrn verpassen.
Am Ende dieses Buches verspürt man eine starke Sehnsucht nach mehr gelebtem Christsein. Nach echter Nachfolge. Nach mehr von Jesus im eigenen Leben. Nach einer eigenen Vision. Dieses Buch ermutigt, stärker nach dem Herzen Gottes zu suchen und den eigenen Herzschlag dem seinen angleichen lassen zu wollen.

Gottes Träume leben von Erwin R. McManus

Man könnte dieses Buch mit drei Aussagen beschreiben: Nutze den Moment, gehe Risiken ein und wisse dass Glaube nicht sicher ist.
Auf ansprechende und sehr herausfordernde Art und Weise schreibt Erwin Raphael McManus wie wir mit unserem Leben Gottes Träume leben können. Dabei wird dieses Buch kein weiteres auf dem Verstaubten Bücherregal sein, welches unter die Rubrik: „Schön, aber wenig hilfreich“, abgelegt wird. Eine Hauptaussage des 272- Seiten schweren Schreibens ist nicht die Frage: „Gott, was ist dein Wille für mein Leben?“, sondern die Frage: „Gott, was ist dein Wille, und wie kann ich mein Leben einsetzen, um ihn zu erfüllen?“.

Mit vielen lebensbezogenen Beispielen ist die Theorie nicht nur interessant, sondern auch greifbar. Wer schon immer Schwierigkeiten hatte, mit seinem eigenen Versagen oder dem Scheitern einer eigentlich Jesusmäßigen Sache klarzukommen, wird erfahren dass er sich auf dem richtigen Weg befindet. Lässt man sich auf die Kapitel ein, erfährt man was der Jonathan-Faktor ist und bekommt den Mut loszugehen, selbst wenn Gott nicht konkret sagt wo es langgeht.

Jeder der keinen Plan hat wie sein Leben verlaufen wird und es nicht verpassen möchte ein Teil von Gottes großartigem Plan zu sein, wird dieses Buch echt mögen.

Rezension „Töten war mein täglich Brot“


Mehrere Jahre „diente“ Franky, ein am ganzen Körper tätowierter und mit Piercings übersäter Mann, in der Fremdenlegion und tötete fast täglich Menschen. Darunter auch Acht-oder Neunjährige, die als Kindersoldaten für den Feind kämpften. Sein Gewissen war abgestumpft, seine Hoffnung zerstört.
Als er nach vielen Jahren nach Deutschland zurückkehrt, hat er keine offiziellen Papiere und muss feststellen, dass man ihn für Tot erklärt hat. Über zwei Jahre dauert es, bis er endlich wieder offiziell unter den Lebenden weilt. In dieser Zeit wird Franky mit dem Tot seines Bruders und seiner Mutter konfrontiert und von Alpträumen geplagt. Als psychisches Wrack sieht er für sich selbst kaum Zukunftsperspektiven. Irgendetwas hindert ihn daran, im Leben anzukommen - dem Leben, mit dem er sprichwörtlich auf Kriegsfuß steht.

Doch Jesus hat ihn nicht vergessen. Trotz starker Ablehnung des Christentums und der „frommen Szene“ fühlt sich Franky vom Glauben angezogen, als er einem Jesus Freak begegnet. Eine unerklärliche Kraft, die ihn fasziniert…

Auf 78 Seiten beschreibt der 47-jährige Franky Müller sein Leben, das bis zu seiner Bekehrung nur die rasante Talfahrt kannte. Ohne dass er weit ausholen müsste, berühren seine Geschichte und seine Begegnung mit Gott das Herz des Lesers. Man leidet mit ihm, kämpft mit ihm und lässt sich mit ihm befreien, als Franky endlich die Liebe Gottes erfährt. Franky Müller hat erlebt, wie Gott aus einem kaputten Leben etwas Neues werden lässt, etwas Lebendes, etwas Wunderschönes.

Tief beeindruckt lege ich schließlich das Buch zur Seite. „Töten war mein täglich Brot“ lässt eine tiefe Ehrfurcht vor der Größe und der Liebe Gottes in mir zurück. Eine eindrückliche Biographie.

Tuesday, April 18, 2006

Gefangen in Kabul von Eberhard Mühlan


Gefangen in Kabul ist ein eindrücklicher Bericht von den 8 Shelter Now Entwicklungshelfern. Sie waren über hundert Tage die Gefangen Von Taliban. In dreckigen Gefängnissen und zum Teil Menschenunwürdigen Situationen setzten sie ihr ganzes Vertrauen auf Gott. Trotz mancher Spannungen, die entstehen wenn man lange auf dichtem Raum zusammen lebt und der Angst zu sterben, ermutigten sie sich gegenseitig im Vertrauen auf Gott, der sie nicht enttäuschte. Er gebrauchte die Amerikaner, die gerade dabei waren den Krieg gegen die Taliban zu gewinnen, um die Sehelter Now- Mitarbeiter in einer Filmreifen Rettungsaktion aus dem Krisengebiet zu holen. Dabei ließ Gott das ein oder andere Wunder geschehen.
Doch was erwartet man von Menschen nach solch dramatischen Ereignissen? Das sie sich in ihrem Heimatland ein ruhiges Plätzchen im Büro suchen? Nun, lasst euch überraschen wie sich die acht entscheiden…

Saturday, April 08, 2006

Verlorene Kinder von Bill Wilson


„…Nein, mich wird nie jemand mit einer Schusswaffe in der Hand sehen…Nie!“
Eine sehr ungewöhnliche Aussage von einem 12-Jährigen Jungen aus einem New Yorker Ghetto dass von Gewalt, Hass und Drogen geprägt ist. In einem Stadtteil in dem es zur Normalität gehört zu Zerstören, das Leben des anderes als wertlos zu erachten und sich die Drogen durch Prostitution zu beschaffen, hat Bill Wilson eine Kindersonntagsschule gegründet, die derzeit etwa 20.000 Kinder pro Woche erreicht.Er ging, wie Jesus, zu denen die keiner haben wollte. Den Hoffnungslosen, Alleingelassenen und Ausgestoßenen und gab ihnen mit Jesus eine neue Perspektive des Lebens, einen Sinn. Selbst schon niedergestochen und in Schießereien geraten, bleibt Bill dran und sagt den Kindern nicht nur das Evangelium begeistert weiter, sondern er gibt ihnen das, was die meisten in ihrem Leben nie bekommen haben: Liebe.
Kein Buch wie jedes andere, sondern die lebendige Geschichte, wie Jesus auch in den dunkelsten Ecken der Erde wirkt und Menschen sich ihm zuwenden.