Monday, May 21, 2007

Rezension „Töten war mein täglich Brot“


Mehrere Jahre „diente“ Franky, ein am ganzen Körper tätowierter und mit Piercings übersäter Mann, in der Fremdenlegion und tötete fast täglich Menschen. Darunter auch Acht-oder Neunjährige, die als Kindersoldaten für den Feind kämpften. Sein Gewissen war abgestumpft, seine Hoffnung zerstört.
Als er nach vielen Jahren nach Deutschland zurückkehrt, hat er keine offiziellen Papiere und muss feststellen, dass man ihn für Tot erklärt hat. Über zwei Jahre dauert es, bis er endlich wieder offiziell unter den Lebenden weilt. In dieser Zeit wird Franky mit dem Tot seines Bruders und seiner Mutter konfrontiert und von Alpträumen geplagt. Als psychisches Wrack sieht er für sich selbst kaum Zukunftsperspektiven. Irgendetwas hindert ihn daran, im Leben anzukommen - dem Leben, mit dem er sprichwörtlich auf Kriegsfuß steht.

Doch Jesus hat ihn nicht vergessen. Trotz starker Ablehnung des Christentums und der „frommen Szene“ fühlt sich Franky vom Glauben angezogen, als er einem Jesus Freak begegnet. Eine unerklärliche Kraft, die ihn fasziniert…

Auf 78 Seiten beschreibt der 47-jährige Franky Müller sein Leben, das bis zu seiner Bekehrung nur die rasante Talfahrt kannte. Ohne dass er weit ausholen müsste, berühren seine Geschichte und seine Begegnung mit Gott das Herz des Lesers. Man leidet mit ihm, kämpft mit ihm und lässt sich mit ihm befreien, als Franky endlich die Liebe Gottes erfährt. Franky Müller hat erlebt, wie Gott aus einem kaputten Leben etwas Neues werden lässt, etwas Lebendes, etwas Wunderschönes.

Tief beeindruckt lege ich schließlich das Buch zur Seite. „Töten war mein täglich Brot“ lässt eine tiefe Ehrfurcht vor der Größe und der Liebe Gottes in mir zurück. Eine eindrückliche Biographie.

1 Comments:

At 8:37 PM, Blogger Hermann said...

Das Buch von Franky Müller ist eine diffamierende Verleugnung eines jeden Ex-Legionärs und die Darstellungen von Franky Müller sind eine Lüge. Der Author mit Namen Frank Müller ist nie in der Fremdenlegion gewesen. Die französische Fremdenlegion ist eine Einheit der regulären französischen Armee, deren Soldaten höchsten Anforderungen entsprechen müssen. Die Fremdenlegion ist eine Elite-Einheit, die eine der höchsten Einsatzleistungen im Bereich von UNO/NATO vollbringt.

Zitate aus der Vermarktung : "Mehrere Jahre diente Franky, ein am ganzen Körper tätowierter und mit Piercings übersäter Mann, in der Fremdenlegion und tötete fast täglich Menschen. Darunter auch Acht- oder Neunjährige, die als Kindersoldaten für den Feind kämpften."
---- "Mit 16 Jahren geht er zur Fremdenlegion, wo er fast zwanzig Jahre lang täglich tötet und Grausames erlebt."

Der Verlag R. Brockhaus (Geschäftsführung Frieder Trommer, Tel.: 02302 / 930 93-611, Fax: Tel.: 02302 / 930 93-619, eMail: frieder.trommer@icmedienhaus.de) und der Herausgeber Martin Dreyer ( Tel.: 0221 420 888 7 eMail: martin@jesusfreaks.de) haben die "wahre Geschichte" nie überprüft.

Hinter dem vorliegenden Fall steht kein Spinner, profilsüchtiger Zuhälter oder Türsteher, sondern ein bekannter publizierender Christ (Martin Dreyer : http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Dreyer ) sondern der Verlag R. Brockhaus aus der Stiftung Christliche Medien. (http://www.stiftung-christliche-medien.de) . Diese Leute verkaufen diesen erlogenen Unsinn jungen Christen als "Zeugnis". Schauen wir doch mal an, wer die Klienten dieser christlichen Propagandisten sind : meistens junge Leute die Werte, Halt und Orientierung suchen. Denen werden "Lebenszeugnise" verabreicht in denen von "täglichen Morden und Grausamkeiten" geschwafelt wird. Was für eine heuchlerische Profilsucht der Propagandisten und marktschreierisch verkaufte Lüge.

Zitat aus der Vermarktung : "Heute arbeitet Franky Müller in der Rockerszene und unter Menschen im kriminellen Milieu, denen er seine Geschichte erzählt und eine neue Perspektive eröffnet." Einfach widerlich - die Geschichte ist erlogen.

Wer das Buch je gelesen hat wird vergeblich nach einer Aussage suchen. Die Darstellungen von Fremdenlegion, Bundeswehr und Zivilem Sicherheitsdienst in München (ZSD, Schwarze Sheriffs) sind völlig jenseits der realen Tatsachen angesiedelt. Da musste wohl ein Aufmacher her - die Fremdenlegion. Offensichtlich inspiriert von dem Mythos der Fremdenlegion (der mit der Realität genauso wenig zu tun hat wie die Darstellungen von Müllers Buch) werden die Soldaten dieser Einheit als Mörder und grausame Gewalttäter verleumdet. ("Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben wider deinem Nächsten.")

Weitergehende Infos finden Sie unter http://www.lalegion.de/forum/viewtopic.php?t=3953 . Dieses Forum widmet sich den deutschen Legionären und hat einen spezifischen Thread zu dem hier erwähnten Buch und seiner Hintermänner. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich weder Herausgeber noch der Verlag um eine Richtigstellung der Sachverhalte bemühen. Die Wahrheit ist nicht erwünscht, das Buch ist auf dem Markt. Tolle Moral.

 

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